Über Beate Ettrich

Unternehmensberaterin, Trainerin spezialisiert auf Gesundheitsmanagement, Vertriebsoptimierung, Kommunikation und Projektmanagement.

Gesundheitstipp Loben

Resilienztipp Lob
 

Machen wir ein kleines Gedankenexperiment. Was wäre wenn Sie der nächste Person der Sie begegnen ein Lob aussprechen – ehrliches, aufrichtiges Lob. Was könnten Sie sagen? Was würden Sie welbst gerne hören? Welches Lob hätten Sie als Kind gerne öfter gehört? Was hätten Sie sich gewünscht?

Schenken Sie dieses Lob gedanklich in nächster Zeit jeder und jedem der/m Sie begegnen. Beobachten Sie, was dabei mit Ihnen passiert. Wie fühlt es sich an? Was tut sich in Ihnen? Welche Gedanken, welche Gefühle kommen auf?

Wie fühlt es sich an, dieses Geschenk weiterzugeben, das Sie selbst vielleicht meinten zu selten bekommen zu haben? Schenken Sie dieses Lob gedanklich auch Ihren Eltern, von denen Sie es sich gewünscht hätten. Beobachten Sie Ihre Reaktion dabei.

Achten Sie darauf, was es mit Ihnen macht, dieses Geschenk weiterzugeben. Am besten an jeden der Ihnen in der nächsten Woche begegnet. Anerkennung ist ein echtes Wundermittel!

Gehen Sie in sich und überlegen Sie sich genau, was Sie sich wünschen würden. Überlegen Sie auch, wie dieser empfundene Mangel die Entscheidungen in ihrem Leben beeinflusst hat. Spüren Sie, was diese Großzügigkeit mit Ihnen macht? Was bedeutet es für Sie jemanden zu loben?

 

Und falls Ihnen wirklich nichts einfällt, hier ein paar Ideen:

Das hast Du gut gemacht
Du bist ein toller Mensch
Du kannst alles schaffen was Du möchtest
Ich bin immer für Dich da
Du kannst das richtig gut!
Du siehst hübsch aus
Du bist eine tolle Mutter/ein toller Vater
Sie machen Ihre Arbeit gut!
Ich schätze Ihre Mitarbeit

von |Januar 13th, 2017|Gesundheit, Resilienz|0 Kommentare

Digitale Demenz

Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen
Manfred Spitzer
 

Digitale Medien gehören heute zu unserem Alltag, auch und besonders zu dem unserer Kinder. Aber welche Folgen hat das?

Pflichtlektüre für alle Eltern!!! Aber auch für alle anderen interessant.

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, ein Gehirnforscher der Medizin, Psychologie und Philosophie studierte und unter anderem die psychiatrische Universitätsklinik in Ulm leitet, beschreibt in diesem Buch sehr klar und wissenschaftlich fundiert die Auswirkungen der Nutzung digitaler Medien auf unser Gehirn.

Jede der Studien und Experimente werden beschrieben und deren Ergebnisse klar dargelegt. Doch der Autor spart auch nicht mit Kritik am Umgang unserer Gesellschaft und vor allem der Politik mit diesen Erkenntnissen.

Dabei gilt sein besonderes Interesse den Kindern und Jugendlichen, welche auch die Langzeitfolgen der Nutzung digitaler Medien noch erleben werden, zumal sie in jüngerem Alter mit der Nutzung begonnen haben und somit auch die längerfristigen Folgen in vollem Umfang zu spüren bekommen werden. Gerade die Entwicklung des Gehirns von Kindern, die in besonderem Maße das Lernen laufend praktizieren werden massiv beeinträchtigt. Gerade das Lernen wird findet nämlich auf digitalem Wege nicht in der gewünschten Art und Weise statt, selbst wenn man von didaktischem Material ausgeht. Der unerwünschte Lerneffekt von so genannten „Ballerspielen“, nämlich jener der Abstumpfung gegenüber Gewalt ist demnach der einzige, der wirklich stattfindet.

Wird diesen Tendenzen nicht Rechnung getragen, werden diese weitreichende Auswirkungen auf die Entwicklung unserer Gesellschaft haben.

Doch es handelt sich nicht nur um Kritik. Spitzer bietet auch Ideen an, was jede(r) einzelne tun kann, um die negativen Konsequenzen der Nutzung digitaler Medien gering zu halten. Verschiedene Übungen und Angewohnheiten werden beschrieben, welche man in seinen Alltag einbauen kann. Diese decken sich in vielen Fällen mit den hier vorgestellten Resilienztipps.

Es bleibt die immer […]

von |Juli 15th, 2016|Bücher, Kommunikation|0 Kommentare

Die Kunst des klaren Denkens

Die Kunst des klaren Denkens
52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen
Rolf Dobelli
 

Es handelt sich um eine Aufzählung von 52 Denkfehlern, denen wir alle unserem täglichen Leben unterliegen. Sie werden einzeln vorgestellt und erklärt. Der Autor führt Beispiele für deren Vorkommen und ihre Bedeutung und Auswirkungen an. Sie betreffen uns alle, da einige davon schon evolutionär festgelegt wurden. Sie machten früher auch Sinn, in unserer heutigen Welt handelt es sich jedoch um Fehleinschätzungen.

Bei den angeführten Denkfehlern handelt es sich allerdings nicht um Einzelfälle, sondern um systematische Denkfehler, denen wir in verschiedene Formen, Ausprägungen begegnen. Dabei kann grundsätzlich auch jeder Lebensbereich davon betroffen sein. Ihre Auswirkungen finden sowohl in unserem persönlichen Umfeld als auch in gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen wieder.

Jeder dieser systematischen Fehler wird einzeln erklärt. Zu guter Letzt gibt der Autor auch noch einen sehr wertvollen Hinweis auf den Umgang mit diesen Denkfehlern. Würden wir nämlich versuchen sie vollständig auszurotten, würden wir niemals fertig werden und es wäre einerseits unglaublich aufwändig und andererseits auch de facto unmöglich, da sie ja in unserer Gesellschaft ebenso verankert sind wie in uns selbst.

Es lohnt sich allerdings trotzdem sich damit auseinanderzusetzen, um eben bei wichtigen Entscheidungen nicht in die Falle zu tappen.

Es ist wie so oft. Kennen wir die Fallen, haben wir die Möglichkeit zu wählen wie wir damit umgehen. Wir können unser Wissen nützen wenn es Sinn macht oder uns einfach auf das Spiel einlassen wenn uns der Aufwand einer anderen Vorgehensweise zu groß oder unsinnig erscheint oder weil es manchmal einfach Spaß macht mitzuspielen.
Fazit
Für alle die sich immer wieder ganz gerne selbst ertappen wie wir selbst und andere uns auf den Leim gehen, findet hier wieder einen ergiebigen Wegweiser. Kurzweilig zu lesen, in kurzen 3-seitigen Kapiteln. Auch als […]

von |Juni 27th, 2016|Allgemein, Bücher, Kleinunternehmen|0 Kommentare

Werden Sie Kommunikations-Gourmet – Schritt 1

Resilienztipp
Werden Sie „Kommunikations-Gourmet“! – Schritt 1

Sie haben richtig gelesen! Hier gleich die nächste Frage:
Wie sieht Ihr Kommunikations-Speiseplan aus? Ja, Sie haben richtig gehört! Alles was wir zu uns nehmen gehört zu unserer Ernährung. Körperliche und geistige Nahrung sind das, wovon wir uns ernähren. Dazu gehört alles was wir über unsere Sinne aufnehmen. Sie konsumieren persönliche Gespräche, Telefonate, das Fernsehen, das Internet, emails, u.v.m.
Wie findet eigentlich Ihre Kommunikation statt? Ist sie eher einseitig oder läuft sie in mehrere Richtungen? Sprechen Sie in Ihrem beruflichen und privaten Alltag viel oder hören Sie eher mehr zu?
Sie sieht also Ihr Speiseplan aus?
Auf welchen Wegen kommunizieren Sie? Eher persönlich, schriftlich, online, über Telefon oder andere Medien? Haben Sie dabei ein direktes Gegenüber oder handelt es sich eher um Einweg-Kommunikation wie in einem web-broadcast oder im Fernsehen, online-streaming einer Konferenz o.ä.?
Wie wirkt die Kommunikation auf Sie, die Sie täglich betreiben?
Hier der heutige Tipp: Schreiben Sie sich eine Woche lang auf wie Sie kommunizieren. Welche Kommunikationsmittel und Medien verwenden Sie? Wie sieht die Kommunikation aus? Ist sie harmonisch und konstruktiv oder eher aggressiv und destruktiv? Welche Wirkung hat welche Kommunikation auf Sie?
Wie sieht die Kommunikation in Ihrer Umgebung aus? Auch die Kommunikation an der Sie nicht direkt beteiligt sind wirkt sich auf Sie aus. Ist es nun der Klatsch Ihrer Kollegen während Sie eben auch im Büro sitzen, die Gespräche Ihrer Sitznachbarn in öffentlichen Verkehrsmitteln, die Gespräche der ModeratorInnen im Radio oder Gespräche die Sie sich im Fernsehen oder im Internet ansehen.
Werden Sie sich bewusst, was Sie da zu sich nehmen und wie diese Nahrung auf Sie wirkt. Sie werden staunen, was Sie alles finden!
Beginnen Sie gleich, sich aufzuschreiben welche Nahrung Sie heute schon zu sich genommen haben. Was haben […]

von |Juni 15th, 2016|Gesundheit, Resilienz|0 Kommentare

Keep it Simple – den Alltag vereinfachen

Resilienztipp 15
Keep it Simple – den Alltag vereinfachen
Viele sind gestresst, fühlen sich unter Druck, überfordert. Wir reagieren ungehalten wenn jemand uns um etwas bittet, weil wir ohnehin schon so viel um die Ohren haben.
Woran liegt das? Natürlich sehen wir uns großen Herausforderungen gegenüber. Jeden Tag sollen wir viele Aufgaben erledigen und das beginnt heute schon bei Jugendlichen.
Nicht alles können wir ändern. Aber: Manches schon. Erstens einmal können wir unsere täglichen Aufgaben durchforsten um zu sehen, was davon wirklich notwendig und/oder sinnvoll ist.
Zweitens: Diejenigen Dinge die wir tun und auch weiterhin tun müssen, sollen oder wollen tun wir oft auch auf eine Weise die mehr Aufwand an Zeit und Energie bedeutet, als tatsächlich notwendig wäre. Oft tun wir Dinge aus Gewohnheit auf eine bestimmte Weise, obwohl es eine einfachere Möglichkeit gäbe, zu demselben Ergebnis zu gelangen. Und jetzt bitte keine Ausreden! Aber das habe ich so gelernt oder immer schon so gemacht, gilt nicht als Rechtfertigung. Das kommt in die Schublade mit den Ausreden!
Hinterfragen Sie sich einmal selbst. Durchforsten Sie Ihren Alltag nach Tätigkeiten – am gewinnbringendsten sind jene, die Sie immer wieder tun – und überlegen Sie möglichst unvoreingenommen, wie Sie zu dem gewünschten Ergebnis kommen. – möglichst schnell und effizient. Vergessen Sie dabei am besten alles was Sie über diese Tätigkeit gelernt haben. Eliminieren Sie überflüssige Handgriffe.
Wenn Sie morgens das Haus verlassen. Gehen Sie dann regelmäßig zurück weil Sie noch etwas vergessen haben? Ändern Sie Ihre Routine, damit der vergessene Arbeitsschritt (oder das vergessene Teil) nächstes mal gleich mitläuft bzw. Sie das entsprechende Ding gleich mitnehmen. Bauen Sie Erinnerungen in Ihren Weg ein. Machen Sie etwas anders, damit Sie daran erinnert werden.
Durchforsten Sie so Ihren Alltag am besten einen Monat lang täglich (zumindest […]

von |April 25th, 2016|Gesundheit, Resilienz|0 Kommentare

Resilienz 012 Kreativer Umgang mit Ärger

Resilienztipp 12
 
Kreativer Umgang mit Ärger
 

Neulich habe ich auch eine nette kreative Anregung auf einem Parkplatz erspäht, wo jemand einen sehr kreativen und humorvollen Weg im Umgang mit so einem Missgeschick gefunden hat. Damit ist es dieser Person nicht nur gelungen sich selbst eine neue Perspektive zu geben, sie hat auch mir und vermutlich noch mehreren anderen, die den Aufkleber sehen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. So wurde aus dem Schaden sogar noch ein positiver Beitrag. Das nenne ich kreativen Umgang mit Unannehmlichkeiten – wie wäre es? Probieren Sie es doch einfach aus!

Was haben Sie zu verlieren außer einem Haufen Ärger?

 

Versuchen wir es doch mal mit einem Beispiel – falls Sie kein Autofahrer sind oder die Erfahrung nicht kennen, münzen Sie es doch einfach auf ein Ihnen bekanntes Beispiel um…

Kennen Sie das? Sie kommen zu Ihrem Auto  und was sehen Sie? Ein Kratzer, eine Beule, eine Delle oder sonst ein „kleiner“ Schaden. Keine Spur von dem- oder derjenigen, der oder die den Schaden verursacht hat. Ärgerlich, oder?

Grundsätzlich ist es ja kein großer Schaden, aber doch ein Mangel am Auto und Aufwand und Kosten wenn man eine Reparatur anstrebt. Und, nicht zu vergessen, ein Schönheitsfehler des geschätzten Fahrzeuges

Mal objektiv betrachtet: Funktion: Die Fahrtüchtigkeit des Autos ist durch den Blechschaden in keiner Weise beeinträchtigt. Inhaltlich handelt es sich um etwas verbogenes Blech und möglicherweise ein Fehlen einer Schutzschicht namens Lack. So gesehen also keine große Sache. Und doch wurmt  es so… Warum? Materiell ist der Schaden ja offenbar nicht groß, aber emotional. Und da sind wir am Punkt: Es ist doch wohl eher die Bedeutung die wir dem Auto und seinem Aussehen beimessen und in vielen Fällen der Status den wir damit uns selbst beimessen, der hier […]

von |April 5th, 2016|Gesundheit, Resilienz|0 Kommentare

Gib nicht alles, gib das Richtige: Die Shaolin-Strategie für Manager; Shi Xing Mi

Gib nicht alles, Gib das Richtige: Die Shaolin-Strategie für Manager
Shi Xing Mi, Claudia Maurer
 

Wer sein Leben einfach und energiegeladen leben möchte, sollte sich dieses Buch mal zu Gemüte führen!

Der geweihte Shaolin Shi Xing Mi, der nach eingehender Kung Fu Ausbildung in Italien, seinem Heimatland 15 Jahre im Kloster Shaolin studiert hat und seiner erfolgreiche Management-Karriere beendete, um die Lehre der Shaolin an westliche Menschen weiter zu geben, gibt in diesem Buch klare Anleitungen speziell für Manager. Aufgrund seiner eigenen Erfahrung gelingt es ihm ungewohnt direkt, die Prinzipien und Werte der Shaolin in die westliche Lebenswelt zu überführen und genauso einfach wie klar darzustellen.

Nach einer kurzen Einführung unter dem Titel „Werden Sie der Beste, der Sie sein können“… folgt ein Fragebogen, in dem man seinen eigenen Energielevel festetellen kann („Messen Sie Ihren Shaolin-I-Qi“).

Hier sind durchaus interessante Erkenntnisse möglich, vor allem aber die Perspektiven die Shi Xing Mi auf diese möglicherweise auch bekannten Ergebnisse ermöglicht, sind interessant und ermöglichen neue Sichtweisen.

Danach folgen mehrere Kapitel, die einerseits einige der Werte der Shaolin und andererseits einige Ergebnisse von Übungen darstellen. Jedes Kapitel besteht aus einer Einführung in das Thema gefolgt von mehreren praktischen Übungen, um die Prinzipien Schritt für Schritt in den eigenen Alltag einzubauen. Es handelt sich dabei um kleine Schritte in der Umsetzung. Keine unmenschlichen, plötzlichen Veränderungen oder ähnliches.

Als Europäer kennt Shi Xing Mi die westliche Lebens- und Denkweise und geht daher sehr gezielt auf unsere Notwendigkeiten und Denkmuster ein.

 

 
Fazit:
Klare, einfache Ansagen und Erklärungen, die eine direkte Umsetzung im Alltag ermöglichen – nicht nur für Manager!

Unlängst hatte ich Gelegenheit, ihn bei einem Seminar persönlich kennenzulernen. Es war wirklich faszinierend mit welcher Klarheit und Einfachheit er Dinge erklären und darlegen kann, die sofort offensichtlich werden. Doch gleichzeitig […]

von |April 1st, 2016|Bücher, Resilienz|0 Kommentare

Resilienz 011 Pomodoro

Resilienztipp 11
 
Frische Früchtchen für mehr Lebenszeit – wie geht das?
 

Zeitmanagement soll helfen Zeit zu sparen und die Produktivität erhöhen. So weit, so bekannt. Aber was soll Zeitmanagement mit Gesundheit zu tun haben? Und wie soll es zu weniger Stress verhelfen?

Klingt unlogisch? Ist es aber nicht! Es gibt Zeitmanagement-Systeme, die uns helfen können, Multitasking zu vermeiden und dadurch unsere Produktivität zu erhöhen. Dadurch verbessert sich gleichzeitig auch unsere Konzentrationsfähigkeit, unser Stressempfinden verringert sich und wir schaffen es leichter, bei einer Sache zu bleiben.

Es mag uns zwar anfangs so erscheinen als würden wir dadurch langsamer sein, aber probieren Sie es einfach einmal aus und lassen Sie sich überraschen!
Pomodoro
Wie funktioniert die Pomodoro-Technik? Ganz simpel: Man nimmt sich immer nur eine Aufgabe vor, bearbeitet diese für 25 Minuten (gemessen durch einen Wecker, ob Küchenwecker, ob Hany-Erinnerung…). Danach gibt es 5 Minuten Pause. So erzieht man sich dazu, wirklich konsequent bei einer Sache zu bleiben. Alles weitere kommt wenn diese Aufgabe abgeschlossen ist, oder aber in der nächsten Pomodoro-Session, die dann eben der anderen Aufgabe gewidmet ist.

Sie werden staunen, was Sie mit konsequenter Konzentration erreichen können! Auch Ihre Aufmerksamkeit wird klarer werden, wenn Sie sich dieser Methode eine Zeit lang widmen. Indem man sich tatsächlich daran hält, trainiert man gleichzeitig auch seine Disziplin.

Für verspielte Gemüter gibt es natürlich auch das passende Online-Tool.

Entweder ein Kanban-Board mit integriertem Pomodoro-Timer oder eine App für Andorid, der clockwork tomato. Eine sehr einfache online- Lösung bietet der Tomato-Timer
Was das Kanbanboard betrifft, ist etwas Vorsicht geboten für Menschen die ohnehin dazu neigen, sich selbst unter Druck zu setzen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass die Kanban-Strategie Sie stresst, verwenden Sie besser eine Achtsamkeitsglocke (mindfulness bell), oder eben den einfachen Tomato-Timer. Diese können Sie ebenfalls auf […]

von |März 5th, 2016|Allgemein|0 Kommentare

Resilienz 010 Solo-Tasking

Resilienztipp 10
Solo-Tasking
Hiermit rufe ich einen neuen Trend aus: Solo-Tasking ist in! Im Gegensatz zum Trend der 90 er Jahre kommen immer mehr Menschen mehr oder weniger langsam zu dem Schluss, dass Multi-Tasking nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann bzw. überhaupt eine Illusion ist. Tatsächlich senkt Multitasking die Produktivität – so weit so bekannt.

Was aber noch bedenklicher ist, sind die längerfristigen Folgen. Durch Multitasking werden wir zerstreut. Unsere Konzentrationsfähigkeit leidet. Wer dauernd nach dem Multi-Tasking Prinzip arbeitet, läuft auch Gefahr, unter Nervosität zu leiden. Die Unruhe, die durch das dauernde hin und herspringen zwischen Aufgaben entsteht endet dann nicht mehr mit der Arbeit sondern folgt uns auch danach.

Verstärkt wird der Effekt noch wenn das Multitasking von außen getrieben ist (Telefon, dauernde Störungen im Arbeitsfluss…).

In unseren Zeiten sind die Rahmenbedingungen oft so gestaltet, dass Multitasking zur Regel wird und fast unumgänglich erscheint. Es bedarf gezielter Maßnahmen und bewussten Eingreifens, um konzentriert arbeiten zu können und auch um die eigene Konzentrationsfähigkeit und Ruhe zu bewahren und zu erhalten.

Was kann man also tun? Gezielte Planung von Zeiten konzentrierter Arbeit und Zeiten in denen wir ungeordneten unvorhersehbaren Anfragen, Telefonaten, Kollegen, Kunden, Freunden usw. zur Verfügung stehen. Letztere ergibt sich meist von selbst. Die Kunst besteht darin, sich Zeiten für konzentrierte Arbeit an einer Sache freizuspielen und diese auch frei zu halten.

Viele von uns sind auch schon gewohnheitsmäßige Multitasker, sodass es oft gar nicht die äußeren Bedingungen sind die uns in die Nervosität führen, sondern unsere eigenen Angewohnheiten. Gewohnheiten können dabei oft noch schwieriger in den Griff zu bekommen sein als äußere Rahmenbedingungen. (Hilfe beim Ändern von Gewohnheiten finden Sie hier).

Hier hilft vor allem bewusste Planung und Konsequenz in der Umsetzung. Je nach den individuellen Gegebenheiten können Vereinbarungen mit […]

von |März 1st, 2016|Gesundheit, Resilienz, Unternehmensberatung, Zeit|0 Kommentare

Resilienz 009 Medienfasten

Resilienztipp 9
Medienfasten
 

Fastenzeit, Vorbereitung auf den Frühling. Das funktioniert nicht nur im Körper. Oft kann uns Verzicht durchaus reicher machen. Fasten regt den Körper zum Reinigen an. Doch Ernährung findet nicht nur im Körper statt. Wir nähren auch unseren Geist und unsere Sinne mit alldem, wovon wir umgeben sind.

Das Gespräch an dem wir teilnehmen oder dem wir nur zuhören, was wir hören, sehen, lesen… Und da sind wir auch schon am oft wunden Punkt. Wie viel Zeit verbringen Sie täglich mit Zeitunglesen, Fernsehen, beim Internetsurfen oder Aktivitäten im Zusammenhang mit Social Media? Wie viel dieser Zeit tut Ihnen wirklich gut und wie viel führt eigentlich nur dazu, dass Sie davon müde und zerstreut werden? Inwiefern ist das Sehen der Nachrichten wirklich bedeutsam für Ihr persönliches Leben oder dient es nur dazu sich dann mit anderen darüber zu unterhalten wie betrüblich doch unsere Welt ist und was für schreckliche Dinge passieren oder was nicht alles anders sein müsste?

In welchem Zustand hinterlassen Sie solche Nachrichten und solche Gespräche? Geht es Ihnen danach gut? Ich vermute mal eher nicht. Jedenfalls nach meiner eigenen Erfahrung und den Erzählungen anderer ist das wohl sehr selten.

Auch wenn wir meinen Social Media würden unsere sozialen Kontakte stärken, ist dies meist ein Irrglaube.

Daher mein Tipp: Probieren Sie es einfach einmal aus. Nehmen Sie sich vor einen Monat lang auf Fernsehen, Printmedien und Social Media zu verzichten und den Internet-Konsum auf das wirklich beruflich erforderliche Maß zu reduzieren (Ehrlichkeit zu sich selbst ist hier geboten!). Nützen Sie die Zeit die dadurch frei wird für einen Spaziergang oder um einfach einmal die Seele baumeln zu lassen. Genießen Sie die Stille oder führen Sie eine Unterhaltung mit Familie oder Freunden zur Abwechslung mal live anstatt über […]

von |Februar 21st, 2016|Gesundheit, Resilienz|0 Kommentare